Das EOW-Gelände

Die Bauhaus-Uni meldet sich zu Wort

Studenten der Urbanistik an der Bauhaus-Universität haben auf die wahrgenommene Kritik in Bezug auf die Reaktion der Stadtspitze auf die Petition zum EOW mit einem Schreiben reagiert. Sie haben wichtige Kritikpunkte  angesprochen und ein Plädoyer aus urbanistischer Sicht  für eine zukunftsfähige sowie der Nachhaltigkeit, der Partizipation auf Augenhöhe und den eigenen Zielen verpflichtete Stadtspitze, Stadtverwaltung und Stadtplanung gehalten.

Zu den Unterzeichnern gehören auch Lehrende der Bauhaus-Universität wie Herr Prof.Dr. de Rudder, Mitglied des Beirat für Baukultur in Weimar und Moderator der „Weimarer Stadtgespräche“

Offener Brief an die Stadtspitze

Fazit

Es steht eine Entscheidung im Stadtrat an, die stark in ein seit 30 Jahren verfolgtes Vorhaben eingreift und  unmittelbar mehr als doppelt so lange in die Zukunft Auswirkungen haben wird. Aktuell ist dies ebenfalls angesichts der kürzlichen Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts in der Klimaklage, welche noch einmal deutlich gezeigt hat, dass politische Entscheidungen zum Umweltschutz nicht in Amtszeiten, sondern langfristig generationenübergreifend zu entscheiden sind.

Für die Stadt Weimar haben wir folgende Forderungen und Anregungen:

  • Langfristige Planung und einen generationsübergreifenden Ansatz.
  • Das eigene Bekenntnis zu mehr Klimaschutz konsequent verfolgen.
  • Eine Wende im Umgang mit der städtischen Öffentlichkeit in Weimar
  • Ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Stadtverwaltung und Stadtpolitik zu etablieren und Standards guter Beteiligung zu definieren.
  • Ein neues Verständnis kommunaler Planungshoheit, das nicht an den Stadtgrenzen haltmacht.
  • Kommunikation, Kooperation und Koproduktion
  • Mehr Engagement in den zahlreichen nationalen und internationalen Stadtnetzwerken, zum Wissensaustausch. Renaturierungsprojekte gibt es viele. Städte, die besser vernetzt sind, sind meist auch nachhaltiger.

 

 

1 thought on “Die Bauhaus-Uni meldet sich zu Wort

  1. Als Alumna der Bauhaus-Universität finde ich den Brief sehr horizonterweiternd, sehr interessant wie Studenten und Lehrende die Vorgänge in unserer Kleinstadt Weimar reflektieren. Besser und umfangreicher als es die Lokalpresse kann.

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